Personalkosten in der Gastronomie berechnen

Was kostet dich ein Mitarbeiter wirklich? Berechne Arbeitgeberanteile, Umlagen und Ausfallzeiten — und finde Optimierungspotenzial mit SFN-Zuschlaegen und steuerfreien Zulagen.

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Unverbindliche Schätzung — nur eine ordentliche Lohnabrechnung liefert exakte Zahlen. Die angezeigten Werte basieren auf Durchschnittswerten und können je nach Krankenkasse, Steuerklasse und individuellen Verhaeltnissen abweichen.

Was zeigt dieser Rechner?

Berechnet die tatsächlichen monatlichen Lohnkosten aus Arbeitgebersicht: Bruttogehalt plus gesetzliche Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung). Das Ergebnis ist der Betrag, den Sie jeden Monat für einen Mitarbeiter einplanen müssen.

Eingaben
BruttogehaltStundenlohn

Direkte Lohnkosten (Brutto + SV)

3.374,00 €

pro Monat

+20.5% auf Brutto

Kostenverteilung

83%
17%
Bruttogehalt
Sozialversicherung (AG)
Arbeitgeberanteile Sozialversicherung
Krankenversicherung
8.2%229,60 €
Pflegeversicherung
1.7%47,60 €
Rentenversicherung
9.3%260,40 €
Arbeitslosenversicherung
1.3%36,40 €
Summe SV574,00 €

Nebenkosten (nicht in Gesamtkosten enthalten)

U1 (Entgeltfortzahlung)42,00 €
U2 (Mutterschaft)12,32 €
Insolvenzgeldumlage1,68 €
Berufsgenossenschaft (BG)42,00 €
Summe Nebenkosten98,00 €/Mo

Umlagen und BG-Beiträge werden zwar vom Arbeitgeber gezahlt, sind aber keine direkten Lohnkosten. Sie werden über die Krankenkasse bzw. BG separat abgerechnet und variieren je nach Kasse und Branche.

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Was sind Personalkosten?

Personalkosten sind saemtliche Aufwendungen, die einem Arbeitgeber durch die Beschäftigung von Mitarbeitern entstehen. In der Gastronomie machen Personalkosten typischerweise 30-40% des Umsatzes aus — der groesste Kostenblock neben dem Wareneinsatz. Doch viele Gastronomen unterschaetzen die tatsaechlichen Kosten, weil sie nur das Bruttogehalt im Blick haben.

Lohnnebenkosten im Detail

Zum Bruttogehalt kommen erhebliche Nebenkosten: Der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung (ca. 8,2%), Pflegeversicherung (1,7%), Rentenversicherung (9,3%) und Arbeitslosenversicherung (1,3%). Dazu Umlagen fuer Entgeltfortzahlung (U1, ca. 1,5%), Mutterschaftsgeld (U2, ca. 0,44%), Insolvenzgeldumlage (0,06%) und Berufsgenossenschaftsbeiträge (in der Gastro ca. 1,5%).

Oft vergessen werden die Kosten bezahlter Ausfallzeiten: Bei 24 Urlaubstagen und 10-13 Feiertagen (je nach Bundesland) arbeitet ein Vollzeitmitarbeiter an ca. 220-227 von 261 möglichen Arbeitstagen. Der Arbeitgeber zahlt aber für alle 261 Tage.

Besonderheiten in der Gastronomie

Die Gastronomie hat spezielle Optimierungsmöglichkeiten, die andere Branchen nicht haben: Steuerfreie SFN-Zuschlaege (Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlaege) können bei richtiger Abrechnung den Nettolohn des Mitarbeiters deutlich erhoehen, ohne dass dem Arbeitgeber Mehrkosten entstehen. Dazu kommen steuerfreie Sachbezuege wie Essenszuschuesse (besonders relevant in der Gastronomie) und die Steuerfreiheit von Trinkgeld.

Tipps zur Optimierung

Der Schluessel zur Personalkostenoptimierung in der Gastro liegt in der intelligenten Kombination verschiedener Massnahmen: Korrekte SFN-Dokumentation, Nutzung aller steuerfreien Zulagenoepfe, optimale Beschäftigungsart (Minijob, Midijob oder Normalanstellung) und effiziente Personaleinsatzplanung. Gleichzeitig solltest du die Mitarbeiterzufriedenheit im Blick behalten: Wer gut bezahlt wird und faire Bedingungen hat, bleibt laenger — und Fluktuation ist in der Gastronomie einer der groessten versteckten Kostentreiber.

Haeufig gestellte Fragen

Alles, was du über Personalkosten in der Gastronomie wissen musst.

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